Rechter Gewalt entgegentreten

Aufruf

Seit Jahren versuchen Neonazis immer wieder in Wilhemshaven Fuß zu fassen. Nun verschärft sich das Klima in Wilhelmshaven erneut. So konnte die AfD auf Anhieb 11,4 % erreichen. Während die ausufernde rechte Gewalt unter den Teppich gekehrt wird, erregen Einzeltaten von jugendlichen Migrant_innen und Geflüchteten wochenlang die Gemüter der Provinzstadt Wilhelmshaven. Zudem unterstützt die lokale Presse mit ihrer unkritischen Berichterstattung die verschiedenen rechten Akteure bei ihrer Eigendarstellung.

So konnte ein wegen Volksverhetzung und Körperverletzung (mehrfach) vorbestrafter Rassist sich als sozial engagierter Sympathieträger präsentieren.

Das gleichzeitige Verschweigen der offensichtlichen Zusammenarbeit zwischen dem AfD Kreisverband FRI-WHV-WTM und organisierten Neonazis etabliert das Bild einer ungefährlichen Partei.
Seit eineinhalb Jahren wird die Liste der rassistisch motivierten Straftaten, Angriffe und Versammlungen immer länger.Dieser Zustand gipfelte in einer organisierten Hetzjagd auf drei minderjährige Migranten (13-14 Jahre). Mehrere Rassist_innen bewegten sich organisiert in die Innenstadt und suchten die Konfrontation.
Genug ist genug! – Wir müssen handeln!
Wilhelmshaven darf nicht zur Komfortzone für Rassist_innen werden.
Es muss deutlich werden, dass dieses Treiben nicht hingenommen wird. Am 18.Februar werden wir gemeinsam auf die Straße gehen und unseren Protest gegen diese Allianz von AfD, Alfa, NPD, WILGIDA und weiteren Neonazis zum Ausdruck bringen.

Samstag, 18.02.2017 um 13.00 Uhr, Hauptbahnhof Wilhelmshaven

checkt auch whv1802.blogsport.de

Das alte Jahr endet und weiter gehts!

In den kommenden Wochen wird es wieder viele Anlässe geben den Nazis entgegenzutreten.
Am 16.01.2016, dem 71. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im 2. Weltkrieg, muss erneut mit Naziaktivitäten zu rechnen sein.

Wir rufen deshalb auf, euch den Nazis entschlossen entgegenzustellen.

Am 15.01.2015 wird eine antifaschistische Vorabenddemonstration stattfinden.


Auruf zur Vorabenddemo in Magdeburg gibt es hier!

Aufruf von Magdeburg Nazifrei zum 16.1.16 gibt es hier!

F**k *ff Santa

Alle Jahre wieder?
Nicht ganz! Nur alle Jubeljahre, aber dann richtig.

Es ist mal wieder soweit, wir wollen „Soli“feiern.
Nette Leute, coole Mucke, leckere Drinks!
Aus antifaschistischen Zusammenhängen heraus, für antifaschistische Strukturen!

WHV gemeinsam verANKERt gegen Rechts – Einheit gegen Peinlichkeit

Stellungnahme des Antifaschistischen Ankers Wilhelmshaven

Auch wir wollen zu den gestrigen Ereignissen Stellung beziehen und allem voran sowohl unserer Stadt, als auch unseren UnterstützerInnen von außerhalb (Aurich, Oldenburg, Bremen, Osnabrück und HH) ein Kompliment machen – das war eine eindeutige, bunte und kollektive Positionierung: die rechtsextremen, radikalen und menschenfeindlichen Äußerungen der Wilgida will hier niemand hören!
Die Angaben über die Zahl der GegendemonstrantInnen schwanken zwischen 400 und 1000 – egal wie viele Menschen gestern wirklich auf der Straße waren, es ist deutlich geworden, dass die Kundgebung gegen „Asylmissbrauch und Masseneinwanderung“ NICHT erfolgreich war, auch wenn sich unsere bekannten Gesichter der Wilgida im Schein ihrer 120 SympathisantInnen suhlen. Wenn Sympathie bedeutet, dass man sich pfeifend und offensichtlich protestierend bis an ihren sicheren „Käfig“ heranbewegt, um Zustimmung durch eindeutige Parolen und Mittelfinger auszudrücken, dann sind auch wir mit dieser Sympathie absolut einverstanden. Und es stellt sich übrigens auch die Frage, was „wirklich interessierte BürgerInnen aus der Mitte“ von Schaulustigen unterscheidet – wir hätten da eine Antwort: Positionierung (also wieso waren 24 statt 120 Menschen im abgesperrten Bereich der Kundgebung?).
Auch wenn die Wilgida betont, dass sie keiner Partei zugehörig ist und sich nun im Nachhinein von gefallenen Aussagen auf der Kundgebung distanzieren möchte, sollte dennoch ganz klar sein, dass mit dieser Kundgebung ein weiteres eindeutiges Zeichen gesetzt wurde: diese BürgerInnen vertreten Nationalsozialistisches und Rassistisches Gedankengut und wollen dieses verbreiten. Und wenn dieses meinungsfrei auf der Straße geäußert werden darf – darf auch die Gegenposition ihre Stimme (und Pfeifen und Instrumente) erheben, um zu verdeutlichen, dass es eben NICHT „schlimm um unser Land bestellt“ ist, sondern dass Solidarität und Menschenwürde eindeutig stärker sind als unbegründete Angst, Rassenhass und Diskriminierung.
Genauso wie WHV in Kundgebungen und Gegendemonstration bunt, solidarisch (DGB, Die Linke, BASU, Die Partei, Kirchenkreis, MLPD, Post, Gegenwind, Stopp-Rechts, JA-Sager, Antifas und alle anderen Beteiligten) und auch friedlich! an der Nogatschule und auf der Preußen/ Posener Str. bewiesen hat, dass Rechts keine Chance hat, hat die Wilgida ebenso verdeutlicht, mit welchen Mitteln auf dieser Seite gekämpft wird:
Nämlich durch Beschimpfungen, Radikalisierungen und Schöngerede einer Blamage, unberechtigte Anschuldigungen (wer hat bitte als erstes versucht über die Absperrung zu klettern, um Gewalt walten zu lassen?RechercheNord) und Vorurteile (natürlich sind wir alles verwahrloste, gewalttätige SäuferInnen und nur zu feige „Gesicht“ zu zeigen – ist klar).
Impressionen der Ereignisse und Gesichter finden sich unter:
RechercheNord.
Zu Ablauf und Polizeiorganisation soll von unserer Seite noch angemerkt sein, dass die GesetzeshüterInnen und öffentliche Hand ihre Pflichten erfüllten, aber auch hier der rechten Seite eindeutig kein Raum gelassen wurde. Demonstrationsrecht und Recht der Meinungsäußerung wurden aufrechterhalten und gewahrt und der Gegenbewegung der Weg zur direkten Konfrontation am „Käfig“ eingeräumt. Ebenso wurden die DemonstratInnen auf die Rahmenbedingungen und Regeln der Veranstaltung aufmerksam gemacht, die gegebenenfalls „notwendigen Maßnahmen“ konnten durch großzügige Zeitgabe und kleine Solidaritätsbekenntnisse (ja, wir haben die Pfiffe gesehen! – Danke dafür) ausbleiben.

Insgesamt fühlen wir uns bestärkt durch den gestrigen Erfolg, sehen aber dennoch kritisch,
wie schnell sich die Situation über die letzten Wochen verschärfen konnte…
Es muss also weitergehen!
Make Love & Fight Wilgida – äußert eure Meinung und setzt zusammen mit uns Zeichen gegen Nazis.
Seid weiterhin so schnell am Start (danke!!!), wenn es irgendwo brennt – bleibt aktiv und bleibt wehrhaft!
Wir bestimmen die Stimmung der Stadt und auch überregional wird weiter verANKERt – Antifaschistische Gegenaktion!!!

UPDATE / Aufruf zur Antifaschistischen Demo am 07.11.2015

Kommt alle nach Wilhelmshaven!

Die „Wilgida“ hat auf ihrer FB-Seite zu einer Kundgebung gegen „Asylmissbrauch und Masseneinwanderung“ aufgerufen!
Am 07.11.2015 um 13 Uhr wollen die Neonazis sich an der
Posener Straße, Ecke Preußenstraße versammeln.

Seit den vergangenen Wochen erstarkt die rechte Szene um Personen wie Daniela Bliesener,
Volker Hillnhütter,
Jens Wagenlöhner und Jens Malte Hillers in Wilhelmshaven erneut.

So wurden z.B. Antifaschisten mit Autos gejagt, Veranstaltungen im DGB-Haus angegriffen,
gegen geflüchtete Menschen gehetzt und ein Willkommensfest für Flüchtlinge versucht zu stören.
Außerdem besetzt die „Wilgida“ und ihre SympathisantInnen zunehmend öffentliche Räume und
bestimmt somit das Stimmungsbild in der Stadt.

Deshalb ruft der Antifaschistische Anker WHV zur Antifaschistischen Kundgebung/Demo auf!

Make Love & Fight WILGIDA!

Anreise von Oldenburg: Antifa.elf
Aus Oldenburg wird es eine gemeinsame Zuganreise geben.
Treffpunkt ist der Oldenburger Hauptbahnhof um 10:15 Uhr.
Wir nehmen dann den Zug um 10:36 Uhr von Gleis 5.

Anreise von Bremen:
Aus Bremen wird es ebenfalls eine gemeinsame Zuganreise geben.
Treffpunkt ist der Infopoint im Haupttbahnhof um 9:40 Uhr.
Wir nehmen dann den Zug um 9:53 Uhr von Gleis 3.

Aufruf zur Antifaschistischen Demo am 07.11.2015

Kommt alle nach Wilhelmshaven!

Die „Wilgida“ hat auf ihrer FB-Seite zu einer Kundgebung gegen „Asylmissbrauch und Masseneinwanderung“ aufgerufen!
Am 07.11.2015 um 13 Uhr wollen die Neonazis sich an der Posener Straße, Ecke Preußenstraße versammeln.

Seit den vergangenen Wochen erstarkt die rechte Szene um Personen wie Daniela Bliesner, Volker Hillenhütter, Jens Wagenlöhner
und Jens Malte Hillers in Wilhelmshaven erneut.

So wurden z.B. Antifaschisten mit Autos gejagt, Veranstaltungen im DGB-Haus angegriffen, gegen geflüchtete Menschen gehetzt und ein Willkommensfest für Flüchtlinge versucht zu stören. Außerdem besetzt die „Wilgida“ und ihre SympathisantInnen zunehmend öffentliche Räume und bestimmt somit das Stimmungsbild in der Stadt.

Deshalb ruft der Antifaschistische Anker WHV
zu Gegenveranstaltungen auf allen Ebenen auf, um ein Zeichen gegen Intoleranz, Rassismus und Hass zu setzen!

Genaue Angaben zu Ort und Zeit folgen!
Wir werden uns solidarisch zeigen!

„Freibeuter verticken ihre Klamotten über ein Geschäft im Viertel“

Sie selbst bezeichnen sich als „trinkfeste Bootsmannschaft oder Nautische Kameradschaft“ . Die Mitglieder dieser geselligen Truppe sind in der Bremer Nazi- und Hooligan-Szene unterwegs.

Auf der Facebook Seite der Freibeuter Bremen preisen sie schon eine Weile ihren Stuff an und geben preis, dass die Klamotten nahe St. Jürgen Klinik abzuholen seien.

Bei dem besagten Shop handelt es sich um

Das Sporthaus in Bremen
FanSportBremen
Vor dem Steintor 212
28203 Bremen

Auf Nachfrage gab der Verkäufer im Geschäft an, dass er nicht einfach so ein Shirt bedrucken könne, dass müsste ein „Member“ erst genehmigen. Supporter können nur nach Freigabe eines Freibeuter- Mitglieds ein Shirt erwerben.
Würde er das einfach so machen, würde er vermutlich nächste Woche mit einem blauen Auge im Laden stehen. (Aussage des Verkäufers)

Uns stinkt das ganz gehörig, dass „Flubber und Co.“ ihren Scheiß hier an den „Mann“ bringen können.

Keine Geschäfte mit Nazis!

STOLPERSTEIN-PUTZTAG 9.November 2014

Einladung
Wir laden Sie und Dich herzlichst ein, mit uns am 9.November2014 in einer
gemeinsamen antifaschistischen Aktion der Opfer des Nationalsozialismus -
der deutschen Ausprägung des Faschismus – zu gedenken. Für einige der
Verfolgten, Gequälten und Ermordeten wurden sogenannte Stolpersteine vor
den letzten Wohnorten auch in Bremen verlegt. Auf den kleinen
Messingtafeln sind der Name, Geburtsjahr, Eckpunkte der
Verfolgungsgeschichte und, in den meisten Fällen, Ort sowie Jahr der
Ermordung geprägt.
Wir werden uns in einigen Stadtteilen zu den Verlegeorten begeben und die
im Wetter angelaufenen Stolpersteine wieder zum angemessenen Glänzen
bringen. Dazu erzählen wir uns die erforschten Lebens- und Leidenswege der
Menschen, die aus unterschiedlichsten Motivationen heraus vom damaligen
Staatsapparat und seinen Helfershelfer*innen verfolgt und ermordet wurden.
Nach einer Rosenniederlegung gehen oder fahren wir zum nächsten Ort.
Putzmittel und Rosen werden wir zu unserem zentralen Startpunkt
mitbringen. Am Sonntag, 9.November 2014 treffen wir uns ab 14 Uhr im Sielwallhaus.
(Material und Rosenausgabe sowie Karten werden dort bis 15 Uhr ausgegeben.)
Von dort aus werden Gruppen in die verschiedenen Stadtteile fahren.
Ihr seid eingeladen mitzukommen!
Oder auch aus eigener Initiative Stolpersteine in eurem Viertel auf zu suchen.

Also:
Stolpersteinputztag
9.November 2014 – ab 14 Uhr – Sielwallhaus
Bis Dann!
Mit solidarischen und antifaschistischen Grüßen sowie herzlichem Dank,
Putz und Rosen

HoGeSa AUFMARSCH VERHINDERN

Am 15.11. – Alle nach Hamburg!
HoGeSa-Naziaufmarsch verhindern!

Infos unter
Stay Antifa!

NPD – KUNDGEBUNG SA. 25.10.14 IN JEVER

Die NPD veranstaltet am Samstag, 25.10.2014 um 10.30 Uhr eine Kundgebung auf dem alten Markt in Jever. Die vom niedersächsischen NPD-Landesvorsitzenden Ulrich Eigenfeld angemeldete Kundgebung steht in einer Reihe mit weiteren Kundgebungen in Niedersachsen.